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Allgäuer Kässpätzle mit geschmelzten Zwiebeln

Ein Klassiker der schwäbischen Küche. Für mich gehören Spätzle vom Brett geschabt. Da kenn ich nichts. Geschmacklich gibt es zwar zu anderen Zubereitungsarten mit der Presse, der „Spätzle-Hex“ oder anderen Hilfsmitteln keinen Unterschied. Aber sowohl optisch als auch von der Konsistenz kommt nichts an das „Original“ heran. Und mit ein wenig Übung gelingen die Spätzle schnell und einfach.

Zubereitung der Spätzle:

  1. Spätzle-Mehl und Eier (Verhältnis etwa 1 Ei pro 100g Mehl) mischen.
  2. Dann Mineralwasser hinzufügen bis der Teig eine sehr zähflüssige Konsistenz hat.
  3. Prise Salz hinzugeben und rühren schlagen bis der Teig Blasen wirft.
  4. Noch ein wenig Öl hinzugeben und unterrühren.
  5. Danach einen Teil des Teigs auf das Spätzlebrett geben und in dünnen Streifen in kochendes Salzwasser schaben. Nach ein paar Minuten rausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken.

Jetzt können die Spätzle weiterverarbeitet werden.

Für die Kässpätzle werden die Spätzle in Butter gebraten und Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Emmentaler im Verhältnis 1:1 zugegeben. Cremiger werden die Spätzle noch mit ein wenig Milch oder Sahne. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch mal durchrühren und fertig sind die Kässpätzle.

Dazu noch geschmelzte oder frittierte Zwiebeln, je nach Vorliebe. Wir haben die Zwiebeln vor dem anbraten und dünsten noch mehliert um etwas mehr Röstaromen zu haben.

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