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Weihnachtsessen

Wo andere Familien aus Tradition immer die gleichen Weihnachtsgerichte kochen, ist es unsere Leidenschaft zu Weihnachten immer neue Weihnachtsmenü zuzubereiten. Normalerweise beschränkt sich das auf Heiligabend, erstreckte sich aber dieses Mal bis zum ersten Weihnachtsfeiertag. Regeln gibt es dabei eigentlich keine, die Menüfolge sollte dennoch wenigstens etwas Sinn machen.

Das Menü zum heiligen Abend bestand größtenteils aus italienischen Rezepten. Zur Vorspeise ein Basilikum-Mousse mit Büffelmozzarella und Tomatenchips, als Zwischengang Schweinefilet vom Eichelschwein im Speckmantel mit Parmesan-gratinierten Bohnen, als Hauptgericht ein Ossobucco mit Kartoffelpürree und als Nachtisch Buchteln mit Vanille-Bratäpfel.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag waren eher deutsche Gerichte mit dem gewissen Etwas auf der Speisekarte. Feldsalat mit Jakobsmuscheln, Pastinakensuppe mit Masala-Knusperstangen, der Zimt-Rehrücken mit Spitzkohl, der schon vor kurzem gekocht wurde, und ein Mango-Mousse mit exotischem Obstsalat.

Besonders erwähnenswert bleiben dabei zwei Dinge. Zum einen die überraschenden Tomatenchips. Durch das fünfstündige Trocknen im Ofen verdampft das Wasser komplett und die Scheibe wird schön kross. Neben der nicht ganz alltäglichen Konsistenz, bleibt auch ein intensiver Tomatengeschmack zurück, der diese etwas andere Zubereitungsart des Caprese unterstützt.

Zum anderen das Ossobucco als Klassiker der italienischen Küche. Die Kalbsbeinscheiben werden beim Schmoren butterzart und die Sauce bildet sich dabei praktisch von alleine. Auch wenn Beinscheiben nicht zu den „Filetstücken“ des Kalbs gehören, sollte man dennoch auf eine hohe Qualität achten, damit das Fleisch auch wirklich gelingt. Eine gute Anlaufstelle für gutes Kalbs- und Rindfleisch ist der Stand „Macelleria Italiana“ in der Markthalle.

Bis nächstes Jahr! :-)

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