: Er isst

Fu Guifang, Stuttgart

Das Fu Guifang befindet sich ganz zentral in der Innenstadt oberhalb der „Fressgasse“. Und zwar im kleinen „Little China“ Stuttgarts. Das ist schon erstaunlich wie sich dort, über McDonalds, Nordsee, Schlemmermeyer und verschiedenen Bäckern, gleich drei Chinesen und zwei Thailänder  auf engstem Raum niedergelassen haben.

Nur einer der chinesischen Lokalitäten bietet kein All-you-can-eat-Buffet an, wirbt aber gleichzeitig mit einer sehr originalen Küche. Damit hatten sie mich damals sehr neugierig gemacht und mittlerweile bin ich dort regelmäßiger Stammgast.

Schweinemagensalat

 

Die Küche bietet auf der Speisekarte eine große Auswahl verschiedener Gerichte an, die man beim typischen Chinesen um die Ecke nicht bekommt. Dazu gehört z. B. die Vorspeise „Schweinemagensalat nach Sechuan-Art“, wie auf dem Foto zu sehen, aber auch Rindersehne, Schweinedarm und natürlich auch umgänglichere Speisen wie geschmorte Schweinshaxe oder knuspriger Wolfsbarsch.

Einige Speisen sind sicherlich sehr gewöhnungsbedürftig, manches auch nur durchschnittlich, aber das Allermeiste schmeckt einfach hervorragend. Man darf also ruhig experimentierfreudiger sein und wird mit neuen Geschmacksaromen belohnt.

Zu meinen Favoriten gehören z. B. die gerösteten Jiaozi, die gedämpfte Jakobsmuscheln, das gebratene Hühnerfleisch nach Chongqing-Art, der Schweinebauch mit getrocknetem, salzigem Gemüse und die Schweinehaxe mit Spinat. Übrigens geht es auch vegetarisch, mit dem gebratenen Wasserspinat und Knoblauch.

Zudem ist der Service überraschend nett und aufmerksam. Auch das sind Eigenschaften die für Asiaten nicht selbstverständlich sind.

Gerade wenn man neugierig auf originale, chinesische Küche ist, sollte man das Fu Guifang unbedingt mal besuchen. Nicht umsonst soll auch der neue und mit einem Michelin-Stern prämierte Chefkoch des 5 hier sehr gerne zu Gast sein.

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