: Er isst

Köln.

Köln, das ist Kölsch, Kölsch und Kölsch. Und zahlreiche, lustig anzuhörende, rheinische Spezialitäten.

Kölsch trinkt man am besten in einer der vielen Brauhäuser. Besonders toll ist es im Päffgen oder Peters Brauhaus. Sowohl Stimmung als auch Bier passt. Auch gut ist es im Gaffel am Dom, wenn abends Kölner Lieder angestimmt werden. Naturgemäß ist dort die „Touristendichte“ allerdings etwas höher als in den erstgenannten Gaststuben. Eher weniger schön ist es dann schon im Früh am Dom, das dann wirklich nur noch als Tourischuppen bezeichnet werden kann.

Gegessen werden eher bodenständigere Gerichte. Und das ist wohl noch untertrieben. Der „Halve Hahn“ ist eine Scheibe Käse (mittelalter Gouda) auf einem Roggenbrot (Röggelchen), der rheinische Sauerbraten im Original mit Pferdefleisch, in der modernen Variante mit Rind. Das Pferd habe ich leider nirgendwo entdecken können. „Himmel und Ääd“ besteht aus angebratener Blutwurst, Kartoffelpürree und Apfelkompott. Und genau diese „Flönz“, die Blutwurst, darf in vielen Gerichten nicht fehlen.

Insbesondere „Himmel und Ääd“ muss man gegessen haben. Die kross gebratene Blutwurst, mit den cremigen Kartoffeln und dem süßen Äpfeln ist eine absolut stimmige und ausgewogene Kombination. Nicht umsonst ist diese Kombination so ähnlich auch in anderen Teilen Deutschlands zu finden, z. B. als „Berliner Leber“. Und das Kölsch geht, und das sage selbst ich als Süddeutscher, recht gut rein ;-). Also viel Spaß beim nächsten Besuch in Köln!

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