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Gebratene Taubenbrust mit Rotweinbutter und Selleriepüree (Hauptspeisen/Purismus)

BildNach einigen Wochen Pause, konnte ich heute das „Kochbuch-Projekt“ fortführen und widmete mich dem nächsten Rezept. Es sollte ein eher klassisches Gericht geben und tatsächlich sind sowohl die Rotweinbutter als auch das Püree erprobte Begleiter zu einem schönen Stück Fleisch, wie hier von der Taube. Die Taube hatte ich bis dahin noch nie gekocht und auch nicht gegessen, was ich nun bereue. Aber dazu später mehr.

Die Taube wurde in zwei Teilen angerichtet. Die Innereien, Herz und Leber, wurde klein gewürfelt und nur kurz angebraten. Das so entstandene Ragout wurde dann auf den Rotweinzwiebeln angerichtet. Die Taubenbrust wurde angebraten und sanft im Ofen fertig gegart. Beides war ein Gedicht. Das Fleisch hat einen intensiven Geschmack und ist gleichzeitig butterzart. Das war wirklich eine Offenbarung und sicherlich nicht die letzte Taube. Übrigens gibt es die französische Taube in zwei „Ausführungen“, stranguliert oder erstochen. Dabei soll die Strangulation zu einem saftigeren Fleisch führen.

In der Kombination mit den süßlichen Zwiebeln und dem Püree war die harmonische Zusammenstellung des Gerichts perfekt. Auch wenn die großen Überraschungen ausblieben, wird das Rezept am Ende auf der Bestenliste stehen.

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