: Er isst

Schwäbische Hirnsuppe und gebackener Kalbskopf

Hier gab es jetzt schon seit längerem keinen neuen Beitrag. Das liegt vor allem daran, dass ich gerade viel zu tun habe. Nicht aber daran, dass es nichts Erwähnenswertes gegeben hätte. So fand hier in Stuttgart bis letzten Sonntag noch das Stuttgarter Weindorf statt. Einer der schönsten Weinveranstaltungen die ich kenne. Und so kam es dann auch, dass ich ein paar Gelegenheiten nutzte, um dorthin zu gehen. An einem der Lauben wurde die Spezialität „Schwäbische Hirnsuppe“ angepriesen.

Zuerst dachte ich noch, dass die Suppe ihren Namen anders erhalten hat, z. B. weil die Farbe dem Gehirn ähnelt. Dem ist aber nicht so. Hauptzutat der Suppe ist tatsächlich Schweinehirn, und das gar nicht mal zu knapp. So kam es, dass ich die Suppe natürlich sofort probieren musste. Und sie war tatsächlich sehr lecker.

Foto 1

Geschmacklich schmeckte sie kräftig nach einer Fleischbrühe, wirklich toll. Noch interessanter als der Geschmack war aber die Konsistenz. Schön cremig, etwas Richtung dickflüssig. Nichts vor dem man sich auch nur ansatzweise ekeln müsste, wenn man sich mal vom Gedanken getrennt hat, dass das noch vor ein paar Stunden ein Hirn gewesen ist.

Der gebackene Kalbskopf, den ich danach hatte, ist dann schon eher unter normalem Essen einzuordnen, auch wenn schon hier viele den Kopf schütteln. Und das obwohl ja auch die Bäckchen dazu gehören, die wiederum von vielen gegessen werden. Das Fleisch ist wunderbar, wenn es richtig zubereitet wird..

Foto 2Einfach toll und das nicht nur wegen der knusprigen Panade. Das Fleisch im Inneren ist zart geschmort und intensiv im Geschmack.

Insofern sollte man beides bei nächster Gelegenheit ausprobieren! :-)

 

 

 

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