: Er isst

New York: Chinatown und Restaurants

Im zweiten Teil geht es zuerst mal um einen meiner liebsten Stadtteile und zwar weltweit in jeder Stadt und danach um einige erste Restaurantbesuche.

Chinatown. Wie überall auf der Welt geben sich die Chinesen besonders viel Mühe auch in der Ferne ihre kulturellen Eigenheiten beizubehalten. Da soll das Essen keine Ausnahme machen. Ich freue mich ja immer besonders, wieder in den Genuss authentischer asiatischer Küche zu kommen, weswegen ein Besuch in einem Chinarestaurant zum Pflichtprogramm gehört. Angeregt durch einen Bericht von Andrew Zimmern, besser bekannt als der „Alles-Esser“ auf DMAX, ging es zu einem kleinen Mittagessen ins Congee Village, das eher am Rand von Chinatown liegt. Bestellt wurde die Spezialität des Hauses, Congee. Ein Reisbrei der mit verschiedenen Einlagen ergänzt wird, z. B. verschiedenen Fleischsorten, und mit einfacher Soja- und Chilisauce aromatisiert wird. Außerdem gab es gefüllte Teigtaschen als Dim Sum und Beef Chow Fun. Das sind breite Reisnudeln die mit Rindfleisch sehr heiß im Wok gebraten werden. Und zwar sehr viel heißer, als hierzulande im Wok gekocht wird. So entsteht ein ganz besonders rauchiges Aroma. Unvergleichlich.

Katz Delicatessen. Es gibt Restaurants, die haben es mittlerweile auf die Liste der Sehenswürdigkeiten geschafft. Katz gehört auf jeden Fall dazu. Harry und Sally wurde hier gedreht und Meg Ryan hatte hier ihre berühmte Filmszene in der sie einen vorgetäuschten Orgasmus spielte und eine Frau am Nebentisch vom Kellner dasselbe wollte was sie hatte. Eigentlich ist Katz aber ein klassisches Deli und bietet vor allem Sandwiches an. Unter anderem mit ausgezeichneter Pastrami. Pastrami ist meistens aus der Rinderbrust, wird gewürzt und geräuchert und kommt dann in einer ordentlichen Menge zwischen die Brotscheiben. Dazu gibt es nur noch Senf und saure Gurken. Auf Service und ein besonderes Ambiente wird hier nicht viel wert gelegt, das Essen steht eindeutig im Vordergrund. Insgesamt trotzdem sehr empfehlenswert.

Shake Shack. Der Burger Hype existiert ja jetzt schon eine ganze Weile. Das Shake Shack ist schon eine ganze Weile dabei und ist ein ganz typischer Fast Food Imbiss. Also mit Selbstbedienung, Essen auf Tabletts und auch dem restlichen Drumherum. Ach so ja, und 30 Meter lange Schlangen. Ja genau, alle stehen sie an um erst Burger zu bestellen, dann auf die Zubereitung zu warten und das Essen noch selbst abzuholen. Ist es das wert? Grundsätzlich ja. Der Burger ist frisch und super saftig. Dazu noch ein paar Pommes mit Käse und ein Milchshake der auch als Nachtisch durchgehen würde. Für Fast Food extrem gut.

Grand Central Oyster Bar. Nur etwas für Liebhaber von Fischen und Meerestieren ist die Oyster Bar. Viel mehr gibt es dort nicht. Und das ist auch nicht notwendig. Selbst die Fische sind meiner Meinung nach überflüssig. Hier dreht sich nämlich alles um die Auster. So gibt es hier nicht ein, zwei oder drei Sorten auf der Karte, sondern um die 30. Außerdem noch einige andere Muscheln. Die Austern sind alle extrem frisch und kommen aus verschiedenen Regionen der USA, z. B. New York, aber auch Maine, Connecticut oder aus dem fernen Alaska. Die Qualität spricht für sich und es lohnt sich, sich einmal durch die Austernkarte zu essen.

Nächstes Mal in dieser Serie: Weitere Restaurants :-).

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