: Er isst

Katz Orange, Berlin

Das Katz Orange liegt recht zentral in Berlin, in der Nähe des Nordbahnhofs, und befindet sich etwas versteckt in einem Innenhof. Das Restaurant ist toll eingerichtet, die Stimmung locker und sehr laut. Aber das ist keineswegs negativ gemeint, die Atmosphäre lebt davon. Angeboten wird eine kleine Speisekarte die keinen bestimmten Küchenstil verfolgt und bestenfalls als „internationale Küche“ bezeichnet werden kann. Dennoch ist sie sorgfältig ausgewählt und bietet einige schöne Überraschungen.

Mir in Erinnerung geblieben ist aber vor allem das Aushängeschild der Küche. Die Gerichte aus der „Slow Cuisine“. Das sind größere Fleischstücke die zwölf Stunden auf niedriger Temperatur gegart und im eigenen Schmorfond serviert werden. Wir haben „Short Ribs vom Freilandrind“ gewählt, das mit Sojasauce, Ingwer und Rübensirup zubereitet wurde. Dazu gab es selbst gemachte Pommes die in Gänseschmalz ausgebacken wurden.

Das Essen schmeckte vorzüglich. Sowohl das Fleisch als auch die Pommes waren wirklich ausgezeichnet. Der Service war zügig und sehr sympathisch, trotz der Hektik die durch das volle und große Restaurant entsteht.

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch. Die Tische werden pro Abend zwei Mal besetzt, was ich persönlich gar nicht mag. So konnten wir den Abend dann nicht ganz gemütlich ausklingen lassen, sondern mussten nach zwei Stunden unseren Tisch für die nächsten Gäste räumen. Aber immerhin weiß man schon davor, auf was man sich einlässt.

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