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Anfragen von Lebensmittelhändler und -hersteller lehne ich meistens ab. Zu oft geht es bei solchen Kooperationen um zweifelhafte Produkte, hinter denen ich nicht stehen kann oder um eine Zusammenarbeit die dieses Wort nicht verdient hat. In diesem Fall meldete sich Reishunger, die sich, wie unschwer am Namen erkennbar, auf Reis spezialisiert haben und bei denen ich eine Ausnahme machte.

Reishunger handelt mit verschiedenen Reissorten, darunter bekannte Vertreter wie Jasmin-, Basmati- oder Natur-Reis, aber auch unbekanntere wie beispielsweise der aus dem Iran stammende Sadri-Reis. Eigentlich wenig aufregend. Allerdings wirbt das junge Unternehmen aus Bremen mit hochwertigster Reisqualität. Das weckte meine Neugier, vor allem weil ich mit dem Jasminreis meines Asia-Ladens eigentlich sehr zufrieden bin und ich mir nicht vorstellen konnte, wie Reis noch besser sein könnte.

Deswegen habe ich auch direkt ein Gericht mit dem Reis gekocht. Es gab rot geschmorten Schweinebauch, ein paar süß-saure Gurken und den Jasminreis.

Der Reis kann bereits in rohem Zustand von meinem „Standardreis“ unterschieden werden. Während dieser kleine, weiße Einschlüsse im ansonsten relativ transparenten Reiskorn aufweist, sind die Highend-Reiskörner absolut „fehlerfrei“ und optisch makellos. Auch nach dem Kochen ist ein Unterschied feststellbar. Die Körner sind lockerer und kleben kaum zusammen. Ich habe das Gefühl, dass die Reiskörner außerdem gleichmäßiger gegart sind. Der Reis ist aromatisch und duftet herrlich. Der große Unterschied zum normalen Reis konnte ich allerdings nicht festmachen.

Insgesamt ist der Reishunger-Reis zweifellos sehr gut und definitiv besser als andere Reissorten. Für mich ist der Aufpreis allerdings nicht zu rechtfertigen. Der hier verwendete Jasminreis kostet knapp das Doppelte zum Reis meines Asia-Händlers.

Im Paket war außerdem noch ein Probeexemplar eines fertigen Tomatenrisottos enthalten. Das Risotto ist im Prinzip fertig und wird in Olivenöl angeschwitzt, mit Weißwein abgelöscht und darf dann im Wasser kochen, bevor es mit Butter und Parmesan fertiggestellt wird. Also im Grunde genommen, wie ein normales Risotto. Dank des enthaltenen Gemüsebrühenpulvers braucht man aber keine Gemüsebrühe und das Schneiden der Zutaten entfällt natürlich.

Das war in Ordnung. Was man eben so von einer gekörnten Brühe erwarten kann, die mit Hefeextrakt als Geschmacksverstärker aufgepimpt wurde. Brauche ich jetzt aber auch nicht unbedingt wieder.

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