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Entrecôte? Hüftsteak? Filet? Heute mal etwas Besonderes grillen!

Ich lebe noch. Und ich gelobe Besserung und versuche wieder häufiger zu bloggen. Heute soll es um eine unserer Lieblingsbeschäftigungen im Sommer gehen. Das Grillen. Die meisten verbinden mit Grillen leider nur die Bratwurst oder das marinierte Schweinerückensteak. Vom Rind kommt dann meistens ein Entrecôte, Hüft- oder Filetsteak auf den Grill. Also nur das vermeintlich Edelste vom Tier. Andere Stücke werden oftmals verschmäht, was mindestens jammerschade ist. Und wenn nicht beim Fußball, so sind uns zumindestens da andere Länder, wie z. B. die USA, Brasilien oder Argentinien weit voraus. Dort werden seit jeher auch unpopuläre Fleischarten zubereitet. Beispielsweise die folgende Auswahl.

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Von links nach rechts: Short Rib, Flap Steak, Flank Steak. Alle Stücke haben einen höheren Fettgehalt gemeinsam, was das Fleisch deutlich intensiver im Geschmack macht.

Short Ribs werden normalerweise geschmort und sind von der Konsistenz etwas „kerniger“. Mir gefällt es lange und butterzart geschmort auch besser. Kurzgebraten vom Grill schmeckt es zwar gut, ist aber stellenweise doch recht viel zu kauen.

Flap- und Flanksteaks sind recht ähnlich und sollten maximal medium gegrillt werden. Dann ist das Fleisch sehr zart und sehr lecker. Eine wirklich tolle Alternative zu den fettreicheren Fleischstücken wie Entrecôte oder Rib-Eye.

DSC_5906Falls ihr also über seltenere, sogenannte Cuts, vom Rind stolpert, probiert es aus. Schöner Nebeneffekt. Der Kilopreis ist etwas niedriger. Unabhängig davon muss aber natürlich das Fleisch von bester Qualität, am besten vom gut sortierten Metzger des Vertrauens und wirklich gut bzw. lang abgehangen sein. In diesem Fall war es vom US-Beef.

Hoffen wir auf gutes Grillwetter zum WM-Finale.

 

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