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Ratatouille-Elemente von kalt bis heiß (Hauptspeisen/Kontraste)

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Das Ratatouille gehört zu den französischen Rezeptklassikern und wohl zu den bekanntesten Gemüsegerichten überhaupt. Ich finde das Original allerdings auch ziemlich langweilig, weswegen ich es schön fand, dass das Gericht von Alexander Herrmann dekonstruiert und modernisiert wurde.

Die Paprika wurde dabei als eiskaltes Granité zubereitet und einer Mini-Ofenpaprika serviert. Die Zucchini wird scharf angebraten und als säuerlich abgeschmeckter Salat mit dem kühlen Tomatenkerngehäuse serviert. Auberginenbalken werden heiß angebraten und Tomatenfilets mit Thymian im Ofen geschmort. Dazu gibt es eine gehaltvolle und intensive Crème aus Milch, Knoblauch, Parmesan, Mandeln, Kartoffeln und Öl.

Die Überraschungseffekte durch die Temperaturunterschiede sind toll. Die Kombination aus den säuerlichen Zucchini und den süßlichen Paprika mit der herzhaften Crème und Aubergine passt gut zusammen. Und nicht zuletzt ist es ein Beispiel dafür, wie aufregend vegetarische Küche sein kann, wenn man etwas Aufwand investiert.

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