: Er isst

Urlaub. Den Anfang macht Bordeaux, Frankreich

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Unser diesjähriger Sommerurlaub führte uns ins Baskenland, genauer gesagt nach San Sebastian und Bilbao. Da der Weg dorthin lang ist, machten wir auf Hin- und Rückfahrt aber jeweils noch einen Zwischenstopp in Bordeaux und Lyon, so dass es hier erst mal um die beiden französischen Städte gehen soll.

Die Kulinarik sollte auch in diesem Urlaub eine große Rolle spielen, das Baskenland ist ja ohnehin für seine gehobene Küche bekannt, aber auch das kulinarische Angebot in Bordeaux und Lyon lässt sich sehen. Während sich das in Bordeaux weitestgehend auf die Weine beschränkt, wird Lyon nicht umsonst als Bauch und kulinarische Hauptstadt Frankreichs bezeichnet.

Dennoch gab es natürlich auch in Bordeaux gutes Essen. „La Ruche des Gourmets“ ist in der Nähe der Markthalle zu lesen. „Der Ameisenhaufen der Gourmets“. Ist das wirklich so? Fangen wir die kleine Serie mit allgemeinen Eindrücken aus Bordeaux an.

Unter anderem machten wir in der „Bar à Vin“ einen Stopp. Die Bar gehört zum Weinverband des Bordeauxs, der Winzer und Weinhändler offiziell vertritt und bietet neben Weinen auch einige Kleinigkeiten zu Essen an, z. B. gut ausgesuchte Wurstsorten oder eine Foie Gras. Natürlich gibt es dort weder die besten und vor allem natürlich keine ausgereiften Weine, aber dennoch einen sehr guten Querschnitt durch die Region.

Auch ein Besuch der lokalen Markthalle durfte nicht fehlen, die in Bordeaux zwar nicht besonders schön geraten ist, dafür aber eine sehr große Auswahl anbietet und mit einer sehr lebhaften Atmosphäre auffällt.

Angelockt von dem großen Andrang im ansässigen Café und den zahlreich verspeisten Meeresfrüchten der Einheimischen dort, taten wir es ihnen gleich und bestellten frische und nur kurz blanchierte Garnelen und Austern die ebenfalls in unmittelbarer Nähe gezüchtet werden. Beides schmeckte ganz wunderbar und wir können es nur weiterempfehlen zum Frühstück mal auf das Croissant zu verzichten und stattdessen Spezialitäten aus dem Meer zu genießen, auch wenn das erst mal komisch klingt. Dazu einen frischen Zitronensaft und der Tag kann beginnen.

Der Restaurantbesuch verdient einen eigenen Beitrag, freut euch also auf den nächsten Post hier.

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