: Er isst

Kulinarisches in Belgien

Hiermit beende ich meine Blog-Auszeit und habe einiges aufzuholen. Unter anderem einen, überraschend leckeren, Kurzurlaub in Antwerpen und Brüssel.

Belgien steht ja jetzt nicht gerade für kulinarische Hochgenüsse. Ähnlich wie die Niederlande verbindet man vor allem Pommes, Waffeln oder Schokolade und andere (Fast-Food-)Kleinigkeiten mit den Benelux-Staaten. Aus den Niederlanden übernommen wurden Kroketten in allen möglichen Formen, z. B. aus einem Garnelen-Kartoffel-Teig. Und tatsächlich ist die typische, belgische Küche eine eher einfache.

Außer dem bereits Genannten, finden sich viele einfache Gerichte aus Fisch und Meeresfrüchten, z. B. Muscheln, auf den Speisekarten. Auch Eintopfgerichte wie Stoofvlees findet man häufig, ein süß-sauer abgeschmeckter Rindergulasch, der mit Bier als Schmorflüssigkeit angesetzt wird. Überhaupt spielt das Bier eine sehr große Rolle, das es dort in Hülle und Fülle gibt.

Häufig unterschätzt wird dabei die gehobene Kulinarik in Belgien. In oftmals sehr lockerer und entspannter Atmosphäre finden sich Küchen die auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Mittlerweile häufig mit einer sehr regional ausgerichteten Küche, aber natürlich vielen französischen, aber auch asiatischen Einflüssen.

Wir besuchten das, mit einem Michelin-Stern empfohlene, „The Jane“ von Sergio Herman, der nach der Schließung seines weltberühmten Oud Slouis dieses Prachtstück in Antwerpen eröffnete und „Lam & Yin“, einem ebenfalls mit einem Stern prämierten chinesischen Restaurants, das durch maximales Understatement auffiel. Ihr dürft gespannt bleiben.

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